GESUNDHEITSWESEN

Verschreibung von Cannabis

Bedrocan stellt fünf Sorten von medizinischem Cannabis „flos“ her; das ist die technische Bezeichnung für die ganze getrocknete weibliche Blüte. Dabei wird jede Sorte nach pharmazeutischen Normen standardisiert und besitzt eine definierte Wirkstoffzusammensetzung.

Bedrocan®
THC 22% |  CBD <1.0% 
Sativa
Flos

Bedrobinol®
THC 13.5% | CBD <1.0%
Sativa
Flos 

Bediol®
THC 6.3% | CBD 8%
Sativa
Granulat 

Bedica ®
THC 14% | CBD <1.0%
Indica
Granulat

Bedrolite®
THC <1.0% | CBD 9%
Sativa
Granulat

Weitere Einzelinformationen über die Bedrocan-Produkte entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Cannabis-Varianten.

Indikationen

In einer jüngeren Studie wurden die spezifischen Bedrocan-Produkte, die Patienten in den Niederlanden auf Rezept verwenden, mit den entsprechenden Indikationen dieser Patienten verglichen. Die nachstehenden Abbildungen zeigen die am häufigsten berichteten Indikationen, aufgeschlüsselt nach dem jeweils verwendeten Bedrocan-Produkt. Die Werte auf der Y-Achse können als prozentualer Anteil der Patienten interpretiert werden, die ein spezifisches Cannabis-Produkt verwenden (wobei die Auskunftspersonen mehrere Produkte auswählen konnten).

Bei fast allen Indikationen wird die Bedrocan-Variante am häufigsten verwendet.

Gemäß dem zuständigen niederländischen Amt, dem Dutch Office of Medicinal Cannabis (OMC), eignet sich inhaliertes Cannabis mit hohem CBD-Gehalt (wie beispielsweise Bediol) zur Behandlung von Symptomen wie Schmerzen, Spasmen und Entzündungen, die häufig bei MS-Patienten auftreten. Es wird zudem aber auch von Patienten mit anderen Erkrankungen und Symptomen verwendet. Insbesondere sollte man laut der Empfehlung des OMC bei chronischen Nervenschmerzen mit Bediol beginnen.

Dosierung
Die Dosierung ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Wichtig ist, dass die Dosierung – unabhängig vom jeweiligen Produkt – langsam titriert (erhöht) wird. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, die richtige Dosis für jeden einzelnen Patienten zu ermitteln, um alle Vorteile des medizinischen Cannabis auch wirklich zu nutzen.

Die meisten unerwünschten Nebenwirkungen des medizinischem Cannabis lassen sich nämlich vermeiden, indem man einige einfache Richtlinien beachtet:

  • Geringe Dosis–  es sollten lieber mehrere kleine Dosierungen über den Tag verteilt werden, die insgesamt das gewünschte Ergebnis erzielen, als mit einer hohen Dosis zu experimentieren.
  • Geduld–  Cannabis kann von Patient zu Patient ganz unterschiedlich wirken. Man sollte warten, bis die Wirkung eintritt (oder auch nicht). Am besten sollte man mehrere Tage lang die gleiche (geringe) Dosis verwenden und die eventuelle Wirkung überwachen.
  • Langsame Erhöhung der Dosis– nach einigen Tagen kann der Patient die Dosis erhöhen, aber nur langsam. Nach jeder Dosiserhöhung einige Tage warten, um den Fortschritt festzustellen.

Innerhalb von etwa 1-2 Wochen sollten die Patienten in der Lage sein, ihre eigene persönliche Dosis festzustellen, bei der die stärkste medizinische Wirkung bei minimalen Nebenwirkungen auftritt.

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